Brandstaging

Die narrativen Kompetenzen der Kunst, komplexe Inhalte, Erkenntnisse und Überzeugungen in sämtlichen Facetten zu internalisieren, zu kommunizieren und als sinnliche Gesamtheit plastisch erlebbar zu machen, sind so alt, erprobt und vielfältig wie die Menschheit selbst.

Aus genau diesem Grund, ist eine erfolgreiche (Marken-)Kommunikation immer auch, und insbesondere, eine Frage einer wirkungsvollen dramaturgischen Inszenierungen und das Ergebnis jener „künstlerischen Denkungsart“, die das Neue will und vermag, über ausgetretene Pfade hinaus zu denken, bestehende Strukturen neu zu kombinieren und in neue Struktur-Konzepte und Erzähl-Strategien zu überführen, die sämtliche Aspekte zu einer komplexen Identität verinnerlichen und diese an allen Kontaktpunkten sichtbar und spürbar machen.

Damit nun auch Sie sich diese Kompetenzen zunutze machen und von diesem Mehrwert profitieren können, braucht es Leute, für die es zum Alltag gehört, sich etwas Neues einfallen zu lassen und ihr spezifisches (künstlerisch-narrativ-dramaturgisches) Denk-, Erfahrungs- und Praxiswissen auch für weitere Anwendungsfelder aufzuschließen und nutzbar zu machen. Man braucht, kurz gesagt, Kunstunternehmer – wie uns.

Und man braucht Unternehmer, die verstehen, dass sie von Künstlern eine Menge darüber lernen können, wie man durch reine Geisteskraft mehr Werte schafft. – wie Sie.

Denn die neue Ökonomie des Wissens baut auf einem Stoff: Ideen. Die sind das Produkt von Kreativität – und der Werkstoff aller Kunst. Der schöpferische Verstand ermöglicht es, Originale, Unverwechselbares zu schaffen und zudem aus Vorhandenem durch reine Geisteskraft neue Kombinationen zu entwickeln. Ein „Superkapitalismus“, bei dem man nur mit geistigen Rohstoffen und geringstem Materialeinsatz eine Sache mit einem massiven Mehrwert versehen kann.*

*(frei nach Wolf Lotter, „Das Kunststück“ IN: Brand eins, Heft 12 Dezember 2009, „Sei einzigartig – Was die Wirtschaft von der Kunst lernen kann. Und umgekehrt.”, S.47, Z.40-44)